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Nori-Algen für Sushi: die würzende und schützende Hülle um das japanische kulinarische Kleinod
Nori-Algen brauchen Sie, um die einzelnen Sushi-Happen zusammenzuhalten. Das ist so ähnlich wie mit den Weinblättern bei den Griechen. Im Unterschied zu den gefüllten Weinblättern gibt es allerdings Sushi auch ohne Nori-Algen. Die meisten Sorten werden aber "mit" hergestellt, zumeist gerollt. Schon mal gemacht? Wenn nein, hier eine kleine Anleitung: Legen Sie ein Nori-Blatt auf ein Holzbrett, wo Sie es später schneiden können. Feuchten Sie das Blatt mit einem Backpinsel an. Breiten Sie den gekochten speziell gewürzten Sushi-Reis darauf aus, mit ausreichend Abstand am linken und rechten Rand des Blattes (jeweils etwa drei oder vier Zentimeter). Streichen Sie etwa in der Mitte des Blattes japanische Wasabi-Paste auf den Reis, Menge nach Geschmack (Vorsicht: sehr scharf!), und legen Sie die verschiedenen Sushi-Zutaten, in wenige Millimeter dünne Streifen geschnitten, nebeneinander. Das sind üblicherweise - Variationen nach eigenem Belieben - Streifen aus verschiedenen frischen Fischsorten, eingelegter Kürbis, eingeleger Rettich, Möhren, Gurken und so weiter, alles wie gesagt in dünnen Streifen (etwa drei Millimeter dick). Dann kommt der Clou: Sie heben das Nori-Blatt mit seiner Auflage an der einen unbedeckten Seite an, vielleicht vier Zentimeter am Stück, "knicken" es mit einem kurzen Ruck um wie Sie ein Blatt Papier falten würden, um eine gerade und glatte Kante zu bekommen, und machen das dann noch dreimal, wobei Sie nach jedem Ruck die entstehende "Rolle" ein wenig drücken, damit sie besser zusammenhält. Am Anfang wird Ihnen möglicherweise der Schweiß ausbrechen, und Sie werden glauben, das schaffen Sie nie. So geht es jedenfalls den meisten Menschen. Wenn Sie es aber ein paarmal gemacht haben, stellt sich rasch die nötige Routine ein. Zum Schluss drücken Sie den zweiten freien Nori-Rand an die Rolle und kleben ihn damit sozusagen fest. Nun brauchen Sie nur noch ein möglichst scharfes Messer und einen hohen Behälter mit Wasser, um das Messer nach jedem Schnitt von klebrigem Reis zu säubern. Schneiden Sie die Rolle quer in mundgerechte Scheiben. Fertig! Wenn Sie das dann mal irgendwann können, gehen Sie bestimmt bald zur "California-Roll" über. Nur fragen Sie uns, bitte, nicht, wie die geht. Sie wird irgendwie umgekehrt herum gewickelt, aber das haben selbst wir uns noch nie getraut. Vielleicht bringt's uns ja mal irgend jemand bei, am besten ein Japaner...
Zutaten:
getrocknete Nori-Algen
Geeignet für:
- Sushi-Rollen
- zerbröselt als Zutat für Salate und Suppen
- dito für diverse andere japanische Gerichte
100-Gramm-Preise:
Haushaltpackung 25 Gramm: 100 Gramm = € 14,76
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