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Rezepte für Chili gemahlen: Koreanisches Chinakohl-Kim Chi

Zutaten:
2 kg Chinakohl
1 großer weißer Rettich
150 g Salz
1 Stange Lauch
100 g Ingwerwurzeln, fein gehackt oder gerieben
5 Knoblauchzehen, fein gehackt (kann man auch weglassen, ändert an der Qualität des Kim Chi überhaupt nichts)
2 mittlere bis große Zwiebeln, gehackt
1 EL Zucker
2 EL helle Sojasauce (und es sollte wirklich helle, keine dunkel, sein)
3 EL Chilipulver
50 g Klebreismehl (ersatzweise geht auch normales Weizenmehl)
1 TL Sesamkörner, geröstet
1/2 TL Pfeffer, gemahlen
nach Belieben Glutamat (wer Glutamat ablehnt, kann statt dessen etwas Brühepulver nehmen, man kann aber auch ganz auf diese Art der Geschmacksverstärkung verzichten)

Zubereitung:
Chinakohl halbieren, Strunk herausschneiden. Blätter in mundgerechte Stücke schneiden, waschen und abtropfen lassen. Rettich schälen und in kleine Würfel (ca. 1,5 cm) schneiden. Kohl und Rettich mit dem Salz mischen und sechs Stunden einwirken lassen. Dabei ein- oder zweimal umrühren.
Lauch in feine Streifen schneiden, mit Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln, Zucker, Sojasauce und Chili mischen.
Aus dem Klebreis mit Wasser eine sämige Sauce kochen und zur obigen Marinade geben.
Zuletzt die Flüssigkeit, die sich durch das Einsalzen von Kohl und Rettich gebildet hat, abgießen, aber nicht wegkippen, sondern unter die Marinade rühren. Chinakohl, Rettich und Marinade mischen und in einen großen Steintopf geben, zum Beispiel einen großen Rumtopf oder einen kleinen Sauerkrauttopf. Frischhaltefolie darauf legen, mit Teller beschweren. Im Zimmer oder auch zum Beispiel auf der Veranda zum Gären aufstellen. Zugegebenermaßen ist der Geruch von gärendem Sauerkraut dagegen mild... Die meisten Koreaner stellen ihre Kim Chi-Töpfe sogar hinters Haus. Wenn Sie nach drei bis fünf Tagen nachsehen und kosten, werden Sie allerdings feststellen, dass der Geschmack für die "Belästigung" der Nase bei weitem entschädigt. Wenn es gut gelungen ist, ist Kim Chi, zumal selbst gemachtes, ein wirklicher Genuss. Kim Chi gibt es in manchen Asienläden auch fertig in Dosen. Es ist nicht schlecht, auf die Zusammensetzung (Glutamat) haben Sie dann allerdings keinen Einfluss, und an Ihr selbstgemachtes Kim Chi kommt es auch nicht wirklich heran.